California



 

Siebzehn Jahre ist es her, seit ich zum ersten mal nach Amerika reiste. Siebzehn Jahre und fünfzehn Nordamerika-Touren später stehen wir wieder am San Francisco International Airport und warten auf die BART, jene U-Bahn die uns nun schon zum sechsten Mal in eine unserer Lieblingsstädte bringen soll. Wenn ich hier am Bahnsteig stehend zurückdenke, als ich 2003 zum ersten Mal hier stand, und die Exotik die ich in der weiten Welt spürte, so fühlt es sich dieses mal viel vertrauter, ja heimischer an. Zuhause sprechen wir oft davon, dass die Bay Area um San Francisco unsere emotionale Heimat ist. Darum gab es für Suse und mich auch keine weiteren Überlegungen wohin wir dieses Jahr reisen wollen. Es musste dieses Jahr einfach wieder einen "Heimaturlaub" geben.

 

Das schöne an Wiederholungen ist, dass wir rechts und links der Strecken die wir bereits zu gut kennen, die kleinen Straßen und Dörfer und Täler abgrasen können, nochmehr ins Landleben eintauchen werden, nochmehr den Alltag jener Counties mitleben, bis wir irgendwann ein ganzes Bild von all dem hier haben.

 

 

 

Sonoma County Coast

 

 Ode an die wohl schönste Küste Kaliforniens

 

 

Unsere Aufenthalte in San Francisco sind immer bestimmt durch Besuche bei Suses Großonkel Lloyd den wir vor einigen Jahren ausfindig gemacht haben. Durch ihn haben wir erst das Sonoma County, nördlich der Golden Gate Bridge für uns entdeckt. Die ersten Nächte zwischen den Rebstöcken in den Weinbergen um Geyserville bringen mich total in Urlaubsstimmung. Einen Steinwurf von unserem Zelt hat Francis Ford Coppola sein majestätisches Weingut, auf dem wir uns mit herrlichem Pinot Noir eindecken. Sonoma County als Weinland gefällt mir, gemessen an seinen malerischen Hängen und Weingütern so viel besser als das benachbarte Napa Valley. Wir lassen uns viel Zeit, fahren auf Schleichwegen durch die landwirtschaftlich geprägten Täler um Petaluma nach Jenner. Am Mündungsarm des Russian Rivers sind wir nun endlich an einem unserer größten Sehnsuchtsort der letzten Jahre angekommen, der Sonoma County Coast. Der täglich auftretende Nebel taucht die Steilküste mit seinen Stränden in ein surreales Licht. Der Nebel stört nie, er macht die Landschaft eher noch reizvoller. Wir laufen Stunden am Meer entlang bevor wir in den Dünen vor Bodega Bay unser Zelt aufstellen. In Bodega drehte Alfred Hitchcock seine Vögel, welche uns auch heute noch gefährlich nah kommen. Die Raben sind wohl animiert durch den Film angriffslustiger als sonst wo, jedenfalls gehen wir mehr als einmal in Deckung vor den Biestern. Kaum zu glauben, dass Bodega so nah an San Francisco liegt. Die ganze Küste ist ein einziger Traum, total entschleunigt und wenig besiedelt.

 

 

Sierra Nevada

 

 die letzte Bastion vor der Wüste

 

Der Urlaub hat zwar gerade erst begonnen, aber trotzdem fühlt es sich anderes an als in den letzten Jahren. Wir sind noch entspannter,routinierter, fahren höchstens zwei Stunden am Tag und machen öfter Pause, alles fühlt sich besser an. So kommen wir mit der richtigen Entspannung in South Lake Tahoe an und hängen ersteinmal unsere Hängematte zwischen die Bäume unseres Camps.

 

Wir sind endlich in der Sierra Nevada. Die nächsten zwei Wochen wollen wir den Granitrücken Richtung Süden durchkämen, dieses Mal aber von Osten her, von der Wüstenseite. Von Osten gibt es kaum eine Möglichkeit das Gebirge zu durchfahren. Auf hunderten Kilometern gibt es gerade einmal zwei Pässe gen Westen, und die sind erst seit 1. Juli geöffnet. Vorher sind die Strassen auf meist 3000 Meter Höhe zugeschneit. Seit 2011 als wir zum ersten Mal den Yosemite National Park besuchten, gehört der Tioga Pass, einer dieser zwei Pässe, zu meinen absoluten Sehnsuchtsorten dieser Welt. Er schlängelt sich steil aus der Wüste auf über 3000 Meter, vorbei an idyllischen Gebirgsseen, den Monosee im Rücken, vorbei am unbeschreiblich schönen Olmsted Point durch Wälder und einer Welt aus Granit ins Yosemite Valley. Wir haben das große Glück eine ganze Woche im Tal unterhalb der Steilwand des Half Domes zelten zu dürfen.

 

Es tut so gut hier zu sein und endlich genügend Zeit zu haben das Tal auch richtig zu nutzen. Wir leihen uns Räder uns fahren zum baden an den Merced River, bouldern im Camp 4, wandern rauf zum Top der Yosemite Falls, baden im Mirror Lake. Es ist traumhaft, nirgends wäre wir lieber als hier und jetzt. Wir hatten im Vorfeld vergeblich versucht  eine Genehmigung zur Besteigung des Half Domes zu bekommen. Man muss sich bereits im März zu einer Art Lotterie anmelden bei der im April die begehrten Permits verlost werden. Anfangs waren wir schon enttäuscht, doch jetzt vor Ort scheint es nicht mehr so wichtig zu sein. Als Ersatz haben wir uns den Glacier Point oberhalb von Curryvillage ausgesucht. Frühmorgens um sechs laufen wir durch die klare Luft über neblichen Wiesen zum Einstieg unserer Route unterhalb des Sentinel Domes. Wir sind so motiviert und rennen die Strecke förmlich rauf, immer einen fantastischen Blick auf El Capitan am Ende des Tals mit seiner 1000 Meter aufragenden Steilwand. Der Weg tut so gut. Die Ausblicke hinter jeder Kurve ähneln eher einem Flug über das Valley. Und dann stehen wir am Ziel. Glacier Point. Auge in Auge mit Half Dome an dessen Fuß sich das Tenaya Valley bis zu den am Horizont liegenden Tuolumne Meadows schlängelt.

 

 "Wir opfern Mammoth Lake und fahren direkt nach Bishop" beschließen wir am Lagerfeuer sitzend am coyotenverseuchten Ufer des June Lake.

June Lake, wie kamen wir überhaupt zum June Lake?

Erst einmal: Wir haben uns dieses Jahr etwas mehr der Technik bedient und suchen einen Tag im Voraus via Smartphone nach Zeltplätzen auf der Strecke, die wir ab und an auch schon reservieren. So bleiben wir sowohl flexibel wie in den Jahren zuvor, ersparen uns aber die Sucherei am Tag. Und so kommen wir an den June Lake am Fuß der Sierra in der Hochwüste. Es gefällt uns wahnsinnig gut und gehört zu unseren großen Überraschungen dieses Jahr. Außerdem sind es von hier nur zwei Stunden bis Bishop, wo wir die nächsten zwei Tage bleiben wollen. 

 

Bishop ist etwas enttäuschend, zumindest jetzt gerade im Hochsommer. Es ist einfach brutal heiß in dem breiten Talstreifen des Owens Valley. Als Ausgangspunkt für Bouldertouren in den Buttermilks weltbekannt, bietet Bishop als Stadt recht wenig. Außer einem tollen Zeltplatz am Stadtrand. Wir bleiben dennoch zwei Tage, machen Ausflüge in den Bristelcone Pine State Park, in dem die ältesten Bäume der Welt der Wüstenhitze trotzen und entschließen uns doch eine Stunde zurück nach Mammoth Lake zu fahren. Bei der anhaltenden Hitze im Talkessel von Bishop ist an Wandern nicht zu denken. Mammoth Lake ist toll. Der letze alpine Spielplatz vor der heißen Wüste. Etwas touristisch überlaufen ist der eigentliche Wintersportort als wir frühmorgens ankommen. Wir schaffen heute nur kleine Touren zu wandern und genießen einfach mal die Vorzuge der amerikanischen Küche.

 

Der morgige Tag bereitet mir etwas Bauchschmerzen. Bei einem Bierchen abends am Lagerfeuer im Yosemite beschlossen Suse und ich, dass wir, wenn wir schon in der Nähe sind nach Las Vegas wollen. Zwei Tage Spass haben, mal wieder duschen, essen und shoppen. Die letzte Bastion vor der Wüste wäre für uns morgen Lone Pine. Hier könnten wir noch einen Tag am Fuss von Mount Whitney, dem höchsten Berg der USA außerhalb Alaskas campen.

 

" Ich weiss nicht wie wir die Hitze überstehen sollen". Doch Lone Pine zeigt sich anders. Am Ortsrand, an den steilaufragenden Wänden der Sierra hat Hollywood schon seit jeher die Alabama Hills für sich entdeckt. Unzählige Westernklassiker der 50er und 60er Jahre wurden zwischen den roten Felsgebilden gedreht und auch Tarantino drehte "Django unchained" in LonePine.

 

"Laut GOOGLE MAPS sollte ganz in der Nähe ein Camp sein. Aber wo?" Wir sehen den als Zeltplatz deklarierten, klapperschlangenverseuchtem Riss im Wüstenboden erst als wir direkt davor stehen. " Hier bleiben wir nicht" sind wir uns einig. Eine letzte Chance wäre oberhalb im Granittrümmerfeld des Mount Whitney. Genial. Manchmal kommt alles anders als gedacht und meistens kehrt sich alles zum Besseren. Versteckt zwischen Felsbrocken stellen wir unser Zelt auf dem schönsten Zeltplatz den wir je hatten, 1500 m oberhalb der Wüste auf. Kaum hängt die Hängematte, wandern wir drauf los, klettern auf Felsbrocken herum und können unser Glück nicht fassen.

 

 

Wüste...nichts als Wüste

                                                              Suse fährt uns durchs Death Valley nach Las Vegas

 

 

 

Los Angeles

 

Lalaland sucks, Pasadena rocks!!!

 

Mit Los Angeles verbindet mich eine Hassliebe. So war es immerschon. Ist man dort will man raus aus dem Trubel und ist man erst Zuhause will man nach L.A. Zum dritten Mal sind wir nun in der Stadt der Engel und so ganz fertig sind wir hier noch nicht. Unser schmuckloser Zeltplatz am Rande eines Fairgrounds im östlichen San Fernando Valley wäre nur 30 min von Downtown L.A. entfernt sagt mir mein GPS. Wäre da nicht der tägliche Krieg auf den 10 bis 12 Spuren der Autobahn. Die Fahrt ist ein einziger Alptraum. Über zwei Stunden stehen wir im Stau um später wieder zwei Stunden rauszufahren. So läuft das Leben in Los Angeles jeden Tag. Einen funktionierenden öffentlichen Nahverkehr gibt es in der Megametropole nicht. Irgendwie genieße ich die Fahrt durch Downtown und West Hollywood auch. Ich verstehe zwar noch nicht warum, aber es ist so. Ja es ist schön und ja der Lifestyle ist belebend aber meinen Frieden habe ich mit Los Angeles als Autostadt noch nicht gemacht.

 

 

Aber jetzt zu den guten Seiten der Stadt:

 

  • The Last Bookstore im Herzen Downtowns ist ein Traum auch wenn gefühlt jeder Influencer der Stadt sich gerade zwischen den Regalen ablichten lässt.
  •  Immer wieder schön und so typisch L.A. ist Santa Monica und Venice. Wir genießen den Strand und die Burgerläden.
  •  Pasadena im San Fernando Valley ist nicht nur Heimat der Nerds aus The Big Bang Theory sondern auch wunderschön.

 

Nach zwei Tagen haben wir genug von dem nie endenden Verkehrsstau und machen uns auf Richtung Santa Barbara. Es ist Wochenende und die wenigen Zeltplätze auf der Strecke restlos ausgebucht. Vor einigen Jahren zelteten wir für 50$ auf einem asphaltieren Parkplatz am Strand, was wir heute irgendwie verhindern müssen. Aber es wird nicht einfach. Für den Notfall fragen wir schon vorab in einem Super 6 Motel. Die völlig überzogenen 250$ die man hier haben will zeigen uns mal wieder wo wir hier sind. An der kalifornischen Riviera. Hier wohnt jeder der Rang und Namen hat. Aber Santa Barbara ist auch super sympathisch, sauber und wunderschön im mexikanischen Stil erbaut. Wir lieben die Stadt einfach. Vorallem weil wir nach einem tollen Tag einen noch tolleren Zeltplatz am Meer finden, Brad Pitt als direkten Nachbarn haben, und den ganzen Abend Delfinschulen beim jagen beobachten." Am Ende ist noch immer alles gut gegangen. Auf Santa Barbara kann man sich verlassen".

 

Der Highway 101 führt uns weg von der Küste. Dicke Nebelschwarden schieben sich uns hinterher und tauchen die verbrannten Grashänge in ein fantastisches Licht. Auf unserem Weg Richtung Big Sur halten wir kurz hinter Los Olivos für ein Foto an den den Toren von Michael Jacksons Neverland Ranch. Mehr sieht man auch nicht von seinem Gelände, aber die landwirtschaftliche Nachbarschaft des King of Pop ergibt heute Morgen den richtigen malerischen Hintergrund für unseren Roadtrip.

 

                                                                           

 

Highway #1

 

Highway #1 : ...eine der schönsten Küstenstraßen der Welt... So liest man immer von der kleinen schmalen Straße über die wir uns hinter San Simeon auf endlosen Serpentinen gen Norden schrauben. Wie schon bei unserem ersten Besuch hier sind wir schockverliebt in die Panoramen die sich hinter jeder Kurve neu auftun. Immerwieder beobachten wir Wale, und wie sie ihre Wasserfontainen in die Luft schießen. Ich mache mir schnell meinen eigenen Bericht von 2014 zu Nutze und reserviere uns über meinen Link einen der wenigen Zeltplätze an der Big Sur. Es wäre sonst zu schade weiterfahren zu müssen. Und so bleiben wir für zwei Tage an der einzigartigen Küste auf dem besten Zeltplatz der Strecke und kommen wunderbar zur Ruhe.

 

Wir sind so langsam die Küste raufgeschlichen, dass es schon wieder Wochenende ist als wir in Santa Cruz ankommen. Erstaunlicherweise finden wir auf Anhieb einen tollen staatlichen Zeltplatz am Meer, beobachten zwei riesige Haie die sich dicht ans Ufer verirren und entschließen für uns, dass es wohl besser ist Hier und Heute nicht mit dem surfen anzufangen. Stattdessen wollen wir auf dem Boardwalk Spaß haben, shoppen und essen.

 

"Okay wir sind noch zu schnell und die Küste ist mir inzwischen zu touristisch geworden. Was tun?"

 

Kurz entschlossen drehen wir um und fahren etwas landeinwärts durch eine gottverlassene Wildwest-Prärie zum kleinen Pinnacle National Parks. Der Park ist winzig, nicht spektakulär aber schön. Etwas seltsam ist, dass wenn man den westlichen Teil des National Parks sehen will etwa 150km Umweg fahren müsste, da es keine Verbindungsstraße gibt. Der Himmel zwischen den Bergspitzen ist am Abend voll mit riesigen Kondoren. Die Geierähnlichen Vögel beherrschen im Park den gesamten Luftraum und warten nur darauf, dass die Kojoten etwas von ihrer Beute übrig lassen.

 

 

                                                                           "Lass uns zurück zum Anfang gehen...." 

 

Sehnsuchtsorte und ihre Folgen

 

"Lass uns zurück zum Anfang gehen. Warum nicht da aufhören wo wir angefangen haben?"

Die Entscheidung nach drei Wochen zurück nach Bodega Bay zu fahren, fiel uns besonders leicht. Pünktlich zur diesjährigen Feuerwehrparade treffen wir in Bodega ein und parken unseren Toyota vor dem Schulhaus aus Hitchcocks "Die Vögel". Der Gottesdienst geht gerade zu Ende. Alle warten gespannt auf die gleich startende Parade bei selbstgemachter Limonade und dem duftenden Barbecue. Es ist eine wunderbare Stimmung heute Morgen.

 

Als wir zurück nach San Francisco wollen, will ich Suse mit einer der spektakulärsten Landschaften des Counties überraschen. Kurz hinter Bodega Bay führt der Highway 1 direkt an der wilden Küste der Tomales Bay vorbei zur Point Reyes National Seashore und dann weiter duch die San Andreas Verwerfung bis nach Muir Beach. Ich habe in den letzten Jahren oft an die raue Schönheit dieses erdbebenreichen Landstriches gedacht. Bei unserem letzten Besuch hier vor einigen Jahren verschlief Suse die ganze Fahrt und war sich nicht im geringsten bewusst darüber, was sie verpasst hatte. Wenige Minuten später überqueren wir die Golden Gate Bridge.

 

 

 

  ...be sure to wear some flowers in your hair.

 

 

Oh man, haben wir diese Stadt vermisst. Alles in San Francisco fühlt sich inzwischen heimisch an. Wir leihen uns Räder und fahren durch den Golden Gate Park bis an den Strand, laufen durch Castro und die Mission, entdecken das neu erbaute TransitCenter in South of Market und essen die " best damn Crab Cioppino" der Stadt. Die italienischen Restaurants in North Beach sich eine Sehenswürdigkeit für sich. Nirgendwo sonst bekommt man einen besseren Meeresfrüchteeintopf. San Francisco enttäuscht einfach nie. Mit dieser Stadt sind wir noch längst nicht fertig.

 

Campen im Bärenland:

Zugegeben, in den ersten Nächten hat man ein etwas komisches Gefühl. Informiert Euch am besten an Rangerstationen über die verschiedenen Verhaltensweisen, solltet Ihr einem Bären oder Berglöwen begegnen.

Zu eurer Beruhigung kann ich sagen, dass die Chance von Berglöwen angegriffen zuwerden sehr gering ist. Viele Wildnisbewohner erzählten uns, dass sie oft jahrelang keine zu Gesicht bekommen. Bei Bären jeglicher Art sieht das etwas anders aus. Grizzlys und Schwarzbären sind überall.

Auch wenn Euch das alles vielleicht verunsichert - zelten im Bärenland ist fantastisch und auch nicht so gefährlich wie es sich anhört, wenn Ihr gewissenhaft und respektvoll seid.

  • Eure Essenvorräte, Kulturbeutel ect. müsst ihr immer in Bären-Boxen aus Metall einschließen oder Ihr packt alles in einen Beutel und zieht den mindestens vier Meter hoch zwischen zwei Bäume. Lasst besser nichts im Kofferraum. Euer Vermieter wird es Euch danken.
  • Kocht nicht direkt neben eurem Zelt und lasst eure Klamotten, mit denen Ihr gekocht habt nicht  im Zelt liegen.
  • Haltet euren Zeltplatz penibel sauber.
  • Verzichtet weitestgehend auf Parfum und auf Haargel.
  • Ob Ihr euch ein Bärenspray kauft, ist Euch überlassen. Die Pfeffersprays kosten im Schnitt 40 $ und sind schon effektiv. Wir hatten uns dagegen entschieden.
  • Zeltet nicht zu nah an Flüssen, den da jagen die Bären nach Lachsen.

Wenn Ihr unterwegs auf Bären trefft, gibt es verschiedene Regeln die Ihr befolgen müsst. Wir sind einige Male in diese Situationen gekommen und waren zum Glück immer sehr ruhig und haben alles befolgt, was die Ranger uns geraten hatten.