FrOSCon 2010

Die FrOSCon 2010 ist gelaufen. Über das ganze Konferenz Wochenende waren Sonnenschein und sommerliche Temperaturen angesagt. Die Zeit zwischen den Vorträgen konnte so für Gespräche und/oder Sonnenbaden genutzt werden.

In den Hörsälen wurden sehr interessante Beiträge unterschiedlicher Qualität vorgetragen. Persönlich schaute ich mir unter anderem Vorträge zu den Themen KVM, ZFS unter Linux, Cloud Computing und Datenbanken an.

Die meisten Beiträge stehen bereits als Video Dateien zur Verfügung und können vom ftp Server des StudNet Bonn heruntergeladen werden.

Link:
- Videos der FrOSCon 2010

FUDCon 2010

Fedora Users and Developer’s Conference.

Zwischen dem 17. und 19. September 2010 in Zürich, Schweiz.

ERROR 1071 (42000) : Specified key was too long; max key length is 1000 bytes

Beim Erstellen einer Tabelle weist MySQL Fehlermeldung 1071 darauf hin, das ein Index angelegt werden soll, dessen Schlüssellänge größer ist, als von MySQL unterstützt. Handelt es sich um eine neue Tabelle muss die Schlüssellänge entsprechend angepasst werden. Verwunderlich ist die Fehlermeldung jedoch, beim Erstellen einer Tabelle, die aus einer anderen laufenden MySQL Instanz exportiert wurde.

Ein solches CREATE TABLE könnte die Fehlermeldung verursachen:

CREATE TABLE `customer` (
`id` int(11) NOT NULL AUTO_INCREMENT,
`customer_type` varchar(255) DEFAULT NULL,
`customer_id` int(11) DEFAULT NULL,
`customer_city` varchar(255) DEFAULT NULL,
PRIMARY KEY (`id`),
KEY `uniq_key` (`customer_type`)
) ENGINE=InnoDB DEFAULT CHARSET=utf8;

Hier kann der Grund für die Fehlermeldung sein, das der Datenbank Server nicht InnoDB als Engine geladen hat, obwohl es angegeben wurde. Dies zeigt er jedoch nicht als Fehlermeldung beim Erstellen der Tabelle an. Statt dessen nutzt er MyISAM die den Fehler 1071 verursacht. Im Error Log der Datenbank sollten sich dafür Hinweise finden lassen.

Gründe kann es mehrere geben. In der Praxis zeigt sich oft, das für innodb_buffer_pool_size ein zu hoher Wert definiert ist. Dies kann vorkommen, wenn das System aus dem die Daten exportiert wurden, über mehr Speicher verfügt, als der Server der für den Import genutzt wird. Wird der Wert entsprechend angepasst sollte die Tabelle erstellt werden können.

Skype und Fedora 13 – 64 Bit

Die Chat und VoIP Software Skype ist in der Version BETA 2.1.0.81 für unterschiedliche Linux Distributionen erhältlich. Ein RPM Paket für Fedora ab Version 10 liegt zum Download bereit. Voraussetzung für die Funktion von Skype sind einige Bibliotheken wie Qt, libasound und PulseAudio.

Wie bereits in älteren Versionen ist Skype gegen die 32 Bit Versionen dieser Bibliotheken gelinkt. So müssen diese unter Fedora 13 – 64 Bit manuell nachinstalliert werden. Dies kann wie folgt nachgeholt werden.

# yum install qt.i686 qt-x11.i686 libXv.i686 libXScrnSaver.i686 pulseaudio-libs.i686 pulseaudio-libs-glib2.i686 alsa-plugins-pulseaudio.i686

Wenn alle Abhängigkeiten aufgelöst werden, installiert yum mehr als 70 Pakete mit 32 Bit Software nach. Es wäre wirklich wünschenswert und auch langsam an der Zeit, wenn Skype für unterschiedliche Distributionen, als 64 Bit Software zur Verfügung stehen würde.

Link:
Download Skye für Linux

SMS Versand aus Nagios über Gateway Anbieter

Unter Nutzung eines SMS Gateway Anbieters lassen sich aus Nagios heraus einfach Nachrichten versenden. Über ein Webinterface kann der Versand einer SMS durch einem curl Aufruf initiiert werden. Als Beispiel soll der SMS Gateway Anbieter Clickatell dienen.

Ein entsprechendes SMS Guthaben bei Clickatell vorausgesetzt kann auf der Webseite des Anbieters, unter „Manage my Products“, eine HTTP APIs erstellt werden. Anschließend wird dieser API von Clickatell eine API ID zugeteilt, die für den späteren Aufruf, neben Usernamen und Passwort benötigt wird.

In Nagios wird jeweils für Host und Service Benachrichtigungen ein Kommando erstellt. Entsprechende Daten sind für USER, PASSWORD und APIID einzutragen. Welche Informationen in der SMS enthalten sind ist hier frei konfigurierbar.

… weiter lesen: SMS Versand aus Nagios über Gateway Anbieter

NVIDIA GeForce4 MX unter Fedora 12 PPC

In Fedora wurde vor einiger Zeit der video-nv durch den video-nouveau als standard Treiber für NVIDIA Grafikkarten abgelöst. Unglücklicherweise funktioniert dieser nicht mit der im Power Mac G4 MDD mit dual 867 Mhz CPU verbauten NVIDIA GeForce4 MX. Hier muss auf den alten video-nv Treiber zurück gegriffen werden.

Prüfen ob der nv Treiber bereits installiert ist. Wenn nicht, den Treiber installieren:

# yum install xorg-x11-drv-nv

Nun muss der nouveau Treiber abgeschaltet werden. Prüfen ob die Datei /etc/modprobe.d/blacklist-nouveau.conf bereits existiert. Wenn nicht, die Datei erstellen:

# vi /etc/modprobe.d/blacklist-nouveau.conf

… weiter lesen: NVIDIA GeForce4 MX unter Fedora 12 PPC